Kuplinger

Rohrverschraubung DIN 2993

Die Rohrverschraubungen von Schwer Fittings werden in eigenen Fertigungsbetrieben produziert. Die austauschbaren Rohrverschraubungen nach DIN 2993 sind in vielen Abmessungen und Gewindetypen in gerader wie auch in 90° Ausführung ab Lager lieferbar. Wahlweise konisch oder flach dichtend. Unterschiedliche Materialien wie Werkstoff-Nr. 1.4571, 1.4408 oder nach Kundewunsch runden das umfangreiche Programm ab.

24° Edelstahl-Verschraubungen

In Anlagen und Maschinen lassen sich sehr gut unterschiedliche Verschraubungstypen mit 24°-Konus kombinieren. Hierzu zählen Dichtkegelverschraubungen, Schneidringverschraubungen sowie Schweisskegel und Verschraubungen mit einem 24°-Konus (inkl. Armaturen und Schlaucharmaturen). Alle diese Typen lassen sich untereinander kombinieren und helfen somit dem Anlagen- bzw. Maschinenbauer, alle noch so schwierigen Verschraubungsprobleme sicher zu lösen.

37° Edelstahl-Bördelverschraubungen

Der Einsatz von Edelstahl-Bördelverschraubungen findet sich in Bereichen, in denen starke Vibrationen, hohe Druckspitzen und hohe mechanische Belastungen auftreten. Bördelverschraubungen garantieren hier eine hohe Sicherheit im Rohrsystem. Haupteinsatzgebiete sind u. a. im Schiffsbau, im Maschinenbau, in der Petrochemischen-, Offshore-, Chemie-, Papier- und der Hydraulik-Industrie.

Die 3-teilige SAE-Verschraubung besteht aus Verschraubungskörper, Überwurfmutter und Stützhülse. Sie verbindet und dichtet das unter 37° gebördelte Rohr. Die Dicht- und Haltefunktion zum aufgebördelten Rohr geschieht rein metallisch. Die Konstruktion der Verschraubung erlaubt den Einsatz von Rohren in metrischen wie auch in zölligen Abmessungen für die Bereiche von 6 mm - 42 mm bzw. 1/8" - 1 1/2". Die Verschraubungen werden aus gezogenen bzw. geschmiedetem Edelstahl mit der Werkstoff-Nr. 1.4401 / 1.4571 mit Werksabnahmezeugnis nach DIN 50049/3.1 gefertigt. Die Drücke reichen von 100 bis 350 bar, wobei über +20°C ein Druckabschlag einberechnet werden muß. Die Baumaße sind angelehnt an ISO 8434-2 und die SAE-Normen.

Vorteile:

  • sichere Rohrhalterung durch Bördeltulpe
  • nur eine Trennstelle zwischen Stutzen und Rohr
  • hohe Ausreissicherheit durch formschlüssige Konstruktion
  • metallische Dichtstellen, deshalb Medium und Temperatur unabhängig

Eine weitere Ausführung ist hier die Bördelverschraubung mit einem Zwischenring für den Anschluß eines unter 37° gebördeltem Rohres an einen Gewindezapfen mit 24° Innenkonus nach DIN 3853 (Bohrungsform W nach DIN 3861). Dieser besitzt die entsprechenden Gegenkonen von Stutzen und Rohr und ist beidseitig mit O-Ringen versehen, so daß sowohl das Rohr mit der 37°-Aufbördelung als auch der Stutzen mit seinem 24°-lnnenkonus elastomer angedichtet werden und somit eine hohe Dichtheit entsteht. Die Überwurfmutter hat ein metrisches Gewinde und läßt sich auf den üblicherweise für Schneidringanschlüsse vorgesehenen Gewindestutzen aufschrauben. O-Ring-Werkstoff: NBR oder auf Wunsch Viton. Die Drücke reichen hier bis 630 bar.

Bei der Produktion der Bördelverschraubungen werden die Einzelteile in der Regel laufend geprüft, wobei bei der Endmontage jeweils ein Prüfprotokoll erstellt wird. Nach Gutbefund werden die Einzelteile mit einer Chargenkennung versehen. Somit wird eine 100%ige Rückverfolgung des Vormaterials und der einzelnen Fertigungsschritte gewährleistet.

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