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In den Sterilanlagen werden als Absperrorgan bevorzugt Membranventile eingesetzt. Diese haben vom Konzept her entscheidende Vorteile: a) keine Toträume, b) nur zwei medienberührte Teile und, zumindest theoretisch, nur eine Dichtungsstelle zwischen Membran und Ventilkörper. Die Membranventile von Schwer erlauben durch die besondere Gestaltung der Membranventilkörper hinsichtlich der Schnittstelle zum Bestätigungselement über eine Zentralmutter ein spielend leichtes handhaben. An allen Ventilen wird die Dichtfläche generell mit CNC-gesteuerten Maschinen bearbeitet, damit geringste Toleranzen und eine homogene, qualitativ hochwertige Oberfläche garantiert wird und auch bei Membrantausch die Dichtigkeit des Ventils gegeben ist.
Dank der Zentralmutter wird die Flächenpressung an dem Ventil gleichmäßig am ganzen Umgang in die Membran geleitet. Das runde Druckstück verteilt auch beim geschlossenen Ventil die Flächenpressung homogen auf den gesamten Dichtwulst und unterstützt somit optimal die Membran gegen den Mediumdruck. Durch die besondere Gestaltung des Ventilkörpers und das runde Druckstück ist die Membran zusätzlich rundum gekammert, ein herausquellen ist nicht möglich.
Die Ventile sind in den Betätigungsversionen hand- oder pneumatisch betätigt erhältlich. Der Ventilkörper ist immer derselbe. Eine evtl. gewünschte Umstellung von der einen in die andere Betriebsart ist in kürzester Zeit durch lösen der Zentralmutter machbar. Standartmäßig sind die Ventile auch mit einer mechanischen Hubbegrenzung sowie mit optischer Stellungsanzeige ausgerüstet.
Im Gegensatz zu anderen Produkten bietet Schwer keine Kunststoffantriebe an. Alle Antriebe, egal ob hand oder pneumatisch betätigt, sind zu 100% aus Edelstahl. Lediglich die Dichtungen und Lager der Ventile und Antriebe bestehen aus Polymeren. Alle hergestellten Antriebe haben eine mechanisch hochwertig bearbeitete Oberfläche. Höchste Anforderungen an Hygiene, Reinigbarkeit, Keimfreiheit und Sterilisierbarkeit werden souverän erfüllt.
Die innovative Anbindung der Antriebe an den Ventilkörper durch die Zentralmutter spart wesentliche Montagezeit gegenüber Wettbewerbsprodukten und verkürzt somit einen evtl. Stillstand der Anlage beträchtlich. Alle für die Produkte erforderlichen Abnahmen und Zertifikate werden laufend erneuert und somit auf dem aktuellen Stand gehalten. Eine CE-Kennzeichnung sowie die Zertifizierung nach DIN ISO 9001 oder die Konformitätserklärung nach FDA für die Membrane sind selbstverständlich.
Die besondere Gestaltung der Membranventilkörper erlaubt auch bei einer nahezu waagerechten Rohrleitung eine exakte Selbstentleerung. Das heißt, bei richtigem Einbau des Ventils kann das Medium selbstständig komplett ablaufen, ohne in Sicken oder Hinterschneidungen des Ventils zurückzubleiben.
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